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News | 04.05.2019

Schweizer mit Durchblick

Bei uns im Norden regnet es ja mal gerne. Beschlagene Autoscheiben sind die Folge und verschlechtern die Sicht zusätzlich. Schweizer Forscher haben eine Lösung gefunden.

Bis jetzt hat die Heizung das kondensierende Wasser an der Innenseite der Windschutzscheibe verdampft. Das klappt aber auch nur bis zu einem gewissen Grad. Ist einmal zu viel Wasser im Innenraum kann die Luft das Wasser nicht mehr aufnehmen. Wer dann keine Klimaanlage hat, die das Wasser abscheidet, muss mit einer beschlagenen Scheibe leben. Das kann gefährlich werden, wenn die Sicht zusätzlich zur schlechten Witterung auch noch durch das Beschlagen eingeschränkt wird. 
Die Beschichtung der Forscher von der ETH Zürich für die Windschutzscheibe (oder auch Brillen etc.) reagiert auf Sonnenlicht und erhitzt die Windschutzscheibe um zusätzliche 10Grad. Dadurch wird eine Kondensation verhindert und Wasser verdampft. Da diese Technik zurzeit nur bei Sonnenlicht funktioniert ist sie in der Nacht nutzlos und muss mit einem herkömmlichen Gebläse ergänzt werden. Aber eine Weiterentwicklung der Technologie soll in Zukunft das Fahren bei Regen sicherer machen. Hattet ihr auch schon mal das Problem das die Scheibe so stark beschlagen ist, dass ihr nichts mehr gesehen habt? Was würdet ihr dagegen tun?

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Kommentare

Astrogirl , geschrieben am 23.05.2019 um 20:13

Vielleicht könnte man kleine Beutel mit Reis befüllen und diese auf das Amaturenbrett legen. Reis nimmt super die Feuchtigkeit aus der Luft auf. Nachdem Fahren dann einfach mit ins Haus nehmen und auf die Heizung legen zum Trocknen bzw. in der Mikrowelle erwärmen, damit die Feuchtigkeit entweicht und die Beutel Fit für den nächsten Einsatz sind.