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Experiment | 03.07.2019

Leuchtendes Wasser

Mit Wasser ist es möglich Licht zu übertragen. Wir zeigen euch wie es geht.

Dazu brauch Ihr folgende Materialien:

  • 1 Plastikflasche
  • 1 Gummischlauch (durchsichtig)
  • Knetmasse
  • 1 dunkler Raum
  • 1 Taschenlampe
  • dunkler Stoff
  • 1 Schale
  • Klebeband

Und los gehts!
Bohre mit der Schere oder einem Bohrer vorsichtig ein Loch in den Flaschendeckel. Manche Trinkflaschen haben sogar einen speziellen Aufsatz, den Du nur abnehmen musst. Stecke den Schlauch durch das Loch und dichte es mit Knetmasse ab. Fülle die Flasche mit Wasser und schraube den Deckel drauf. Die Taschenlampe klebst Du mit Klebeband am Flaschenboden fest. In einem dunklen Raum bedeckst Du Deine Flasche und die Taschenlampe mit dunklem Stoff und schaltest die Taschenlampe ein. Drücke nun die Flasche vorsichtig zusammen und schau dem fließenden Wasser zu.

Achtung: Beim Durchbohren des Deckels besteht Verletzungsgefahr. Lasse dir von deinen Eltern helfen!

Das ganze funktioniert folgendermaßen: Der Wasserstrahl leuchtet, wenn die Taschenlampe an ist. Er leuchtet nicht nur in Richtung der Lampe. Das Licht folgt dem Verlauf des Wasserstrahls. Grund dafür ist ein Phänomen des Lichtes, das wir Totalreflexion nennen. Wenn Licht aus Luft auf Wasser trifft so wird der Lichtstrahl gebrochen (er knickt ab). Ein Teil des Lichtes wird auch reflektiert. Gleiches passiert auch, wenn Licht aus dem Wasser auf Luft trifft. Ab einem bestimmten Winkel (ca. 48°) wird das Licht aber nicht mehr abgeknickt (gebrochen), sondern vollkommen reflektiert. Daher kommt auch der Name der "totalen Reflexion". Im Wasserstrahl passiert das häufiger. Das Licht wird an der Innenseite mehrfach hin und her reflektiert und bewegt sich so auch durch den gebogenen Wasserstrahl.

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