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Experiment | 08.05.2019

Flieg mit Bernoulli

Einen Luftballon kontrolliert fliegen lassen, das geht, wenn du den Bernoulli-Effekt kennst.

Mit einem Luftballon und einem Fön lässt sich eine Menge Spaß haben. Als erstes musst du einen Luftballon aufblasen. Dann schalte den Fön ein und lass den Luftballon auf dem Luftstrom des Föns tanzen. Der Fön sollte dabei auf Kaltluft gestellt werden sonst platzt der Luftballon recht schnell. Wer es etwas größer will kann auch einen Laubsauger und ein Wasserball für diesen Versuch verwenden.

Was hat nun der Bernoulli damit zu tun?
Um den Ballon oder Tischtennisball strömt die Luft des Föns. Der Ball wird geradezu von der Luft umschlungen. So drückt sie ihn von unten in die Höhe. An seiner Hinterseite treffen sich die Luftströme wieder. Es kommt der sogenannte Bernoulli-Effekt zum Tragen. Dieser Effekt zeigt sich bei bewegten Flüssigkeiten oder Gasen. In denen ist der Druck geringer. Der Ball im Luftstrom wird durch den umgebenden Luftdruck stabilisiert und das von allen Seiten. Da die Strömung nicht gleichmäßig ist, pendelt sich der Ruhepunkt des Balls stetig neu ein.

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Kommentare

Astrogirl , geschrieben am 13.05.2019 um 18:23

Wenn Gase oder Flüssigkeiten hohe Fließgeschwindigkeiten erreichen, sinkt der Druck entsprechend ab. Eine sogenannte Sogwirkung tritt ein. Dadurch können Vögel und Flugzeuge fliegen und drehen sich Windräder, deswegen muss man bei Zugdurchfahrten am Bahnhof einen Mindestabstand von der Bahnsteigkante halten und das Phänomen spielt eine Rolle bei Fußball-Bananenflanken.

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