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News | 28.10.2018

Ein Raspberry Pi als PC-Ersatz?

Die c‘t Redakteurin Pina Merkert hat im Selbstversuch erprobt, wie weit man mit einem Raspberry Pi im Redakteursalltag kommt.

Für viele Anwender war der Raspberry Pi ein „Aha“-Moment, wie weit PC-Hardware mittlerweile miniaturisiert ist. Auf der Grundfläche einer EC-Karte, allerdings deutlich höher, findet sich genügend Platz für einen Rechner mit USB-Ports, HDMI, vier Kern-CPU und WLAN sowie Ethernet. Grundsätzlich also alle Komponente, die einen „echten“ PC ausmachen.

Der Artikel in der c‘t zeigt dann aber auch Grenzen auf: Vornehmliches Problem ist der Arbeitsspeicher. Während in unseren Desktop-Geräten oder Laptops nur noch selten weniger als 4 GB RAM zu finden sind. Laut der Steam-Hardware-Umfrage haben nicht einmal 5% der dort registrierten Rechner weniger als 4 GB Arbeitsspeicher. Rechner wie der Raspberry Pi mit 1 GB RAM werden dort nichtmal dezidiert erfast. Und dementsprechend Speicherhungrig ist dann auch „normale“ Software. Pina Merkert stellt fest, dass Sie nicht mehr „einfach so“ Programme parallel laufen lassen kann und das Sie auf einige Programme wie die Python-Entwicklungsumgebung „PyCharm“ sogar ganz verzichten muss.

Und auch sonst ist der Raspberry Pi vor allem eines: Gemächlich. Er verfügt halt nicht über eine moderne SSD sondern arbeitet mit einer vergleichsweise langsamen SD-Karte. Und der Prozessor steckt halt in einem System das mit weniger als 5W Stromverbrauch daherkommt, während alleine schon eine Desktop-CPU locker auf 65W Bedarf kommt.

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Kommentare

bricktechno , geschrieben am 14.11.2018 um 13:50

Interessant!