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Experiment | 13.09.2017

Druckausgleich

Jeder, der schon einmal getaucht ist, kennt den Druck unter Wasser. Ist der eigentlich überall gleich groß?

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Material!

  • 2 Plastikflaschen
  • 1 Nagel oder Nadel
  • Klebeband
  • 1 Schale

Howto!
Mit dem Nagel bohrst du in jede Flasche vier Löcher. An der einen Flasche sind die Löcher senkrecht in einer Linie angeordnet. An der anderen Flasche befinden sich die Löcher waagerecht in einer Reihe. Klebe die Löcher mit Klebeband zu und befülle die Flaschen mit Wasser. Stelle beide Flaschen in die Schale und löse die Klebebänder von den Löchern. Dabei nicht vergessen den Deckel der Flaschen abzunehmen!

Info!
Schauen wir uns als erstes die Flasche mit den vier Löchern in waagerechter Reihe an. Jeder Wasserstrahl ist gleich groß. In senkrechter Reihe tritt das Wasser unterschiedlich stark aus. Der unterste Strahl ist der längste. Nach oben hin werden die Wasserstrahlen immer kürzer. Beim Auslaufen des Wassers fällt auf, dass die Wasserstrahlen kleiner werden, je mehr Wasser ausgelaufen ist. Was drückt das Wasser eigentlich aus der Flasche? Es ist das Wasser selber. Je mehr Wasser sich über einem Loch befindet, mit umso mehr Druck wird das Wasser aus dem Loch gepresst. Klar, da Wasser auch ein Gewicht hat, das auf das Wasser darunter wirkt. So drückt das Wasser besonders auf seine Nachbarn am Boden. Der unterste Wasserstrahl ist daher am größten. Löcher in gleicher Reihe ergeben die gleiche Länge. Auf sie wirkt der gleiche Druck vom darüber liegenden Wasser.

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