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News | 09.03.2019

Die Kacke dampft nicht

Am Mount Everest nehmen die Besucherzahlen stetig zu. Immer mehr Bergsteiger wollen den größten Berg der Welt beklimmen. Und das macht dem Berg und den Bewohnern im Tal zu schaffen.

Denn all diese Besucher hinterlassen ihren Kot auf dem Berg. Und wenn die Monsumzeit einsetzt spült der Regen diese Exkremente in die Trinkwasserquellen. Bis jetzt sind schon sieben der neuen Quellen kontaminiert. Um diesem Problem zu beggegnen hat sich ein ehemaliger Ingenieur des US-Flugzeugherstellers Boeing der Thematik angenommen. Er möchte mit einer kleinen Biogasanlage dem Problem des Kots mit dem Problem der kalten Temperaturen am Berg begegnen. Dafür soll der Kot in der Biogasanlage in Kompost und Methan umgewandelt werden. Aber das Problem bei der Höhe und den kalten Temperaturen ist, dass sich der Kot bei Umgebungsverhältnissen nicht zersetzt. Daher wachsen die Kotberge am Mount Everest immer weiter an. Und auch die Biogasanlage brauch eine gewisse Betriebstemperatur um den Umwandlungsprozess fahren zu können. Daher wird die Kammer der Biogasanlage unterirdisch gebaut werden und mit einer Solarzelle sollen die Kammer auf Temperatur gebracht werden. Das dann gewonnene Methan soll wiederum für die Beheizung der Räumlichkeiten des Basislagers genutzt werden. Allerdings fehlt es dem Vorhaben noch an Geld um realisiert werden zu können. Vielleicht müsste eine Zwangsabgabe von den Bergsteigern genommen werden um dem Problem zu begegnen. Was meint Ihr?

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Kommentare

Tospi , geschrieben am 20.03.2019 um 18:13

Ich finde die Bergsteiger sollten Abgaben leisten. Sie sind ja die, warum die Biogasanlage überhaupt betrieben werden muss.

Tesla2 , geschrieben am 15.03.2019 um 00:37

Eine Umweltzwangsabgabe sollte auf jeden Fall genommen werden. Es gibt genügend Ausgleichs-, Schutz- oder Förderprojekte, die umgesetzt werden müssen um Lebensraum und Ökologie dort zu schützen.

Wer alles an diesem speziellen Projekt helfen sollte (Staat, Touristen, Am Profit beteiligte Firmen...) überlege ich mir noch genauer.

Astrogirl , geschrieben am 11.03.2019 um 16:38

Ich würde es gut finden, wenn die Verursacher zur Kasse gebeten werden und nicht die Bevölkerung.