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Experiment | 19.06.2019

Das günstigste Telefon der Welt

Das günstigste Telefon der Welt kostet gerade mal zwei Plastikbecher und eine lange Schnur.

Sollte der Strom einmal ausfallen und damit auch alle Funkmasten könnt ihr mit dieser Anleitung immer noch mit Leuten in Kontakt treten die sich in Schnurlänge befinden. Das Material hat jeder daheim (Schnur, Becher, Nagel).
Steche mit dem Nagel jeweils ein Loch in den Boden des Plastikbechers oder der Metalldose (VORSICHT mit scharfen Kanten). Das Loch muss mittig sein. Fädle die Schnur durch die beiden Löcher und knote sie am Ende fest. Um zu telefonieren muss die Schnur straff sein. Das Telefon funktioniert wie ein Walkie-Talkie: Einer kann sprechen und der andere zuhören.

Wie funktionierts?
Bei einem Telefon müssen die Informationen, die der Schall unserer Stimme überträgt verändert und weitergeleitet werden. In richtigen Telefonen geschieht dies mit elektrischem Strom, dessen Schwankungen (man sagt auch Schwingungen) durch die entsprechende Technik ausgelöst und wieder in Schall verwandelt werden. Beim Dosentelefon oder Bechertelefon sind es auch Schwingungen, die die Stimme übertragen. Die Stimmbänder bringen die Luft vor sich zum Schwingen. Die schwingende Luft, die wir Schall nennen, bringt unseren Plastikbecher zum Schwingen und der bringt das gespannte Band zum Schwingen. Am Ende der Kette bringt das Seil dann wieder den Becher zum Schwingen, der die Luft zum Schwingen bringt. Das können wir als Schall hören. Unsere Information wurde so weitergetragen!

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