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Hartes Wasser, Ionen und warum Haare manchmal trocken wirken
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Der Begriff hartes Wasser beschreibt Wasser, das viele gelöste Mineralstoffe enthält. Besonders wichtig sind dabei Calcium-Ionen und Magnesium-Ionen.
Diese Ionen gelangen ins Wasser, wenn Regenwasser durch Gesteinsschichten fließt. In vielen Regionen besteht der Untergrund aus Kalkstein oder anderen mineralreichen Gesteinen. Beim Kontakt mit Wasser lösen sich kleine Mengen dieser Stoffe und gelangen als Ionen ins Wasser.
Je mehr dieser Ionen vorhanden sind, desto härter ist das Wasser.
Hartes Wasser hat einige Eigenschaften, die man im Alltag bemerken kann. Eine davon betrifft die Wirkung von Seife. Die Calcium- und Magnesium-Ionen können mit den Fettsäuren der Seife reagieren und sogenannte Kalkseifen bilden. Diese Stoffe lösen sich nur schlecht im Wasser.
Dadurch kann beim Waschen weniger Schaum entstehen und es können kleine Rückstände auf Haut oder Haaren bleiben.
Auch Haare können sich nach dem Waschen mit hartem Wasser manchmal trockener oder stumpfer anfühlen. Das liegt daran, dass sich winzige mineralische Ablagerungen auf der Oberfläche der Haare bilden können. Diese Schicht verändert die Oberfläche der Haare leicht und kann dazu führen, dass sie sich rauer anfühlen.
In Regionen mit weicherem Wasser, also mit weniger Calcium- und Magnesium-Ionen, tritt dieser Effekt viel seltener auf. Deshalb empfinden viele Menschen Wasser aus solchen Regionen als angenehmer für Haut und Haare.
Der Unterschied liegt also nicht am Wasser selbst, sondern an den gelösten Ionen, die darin enthalten sind. Diese kleinen geladenen Teilchen beeinflussen viele Eigenschaften des Wassers, von der elektrischen Leitfähigkeit bis hin zu seiner Wirkung beim Waschen.
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