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Formwechsel in Kanälen – Wie Allosterie Tore in Proteinen steuert
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Ein Ionenkanal ist wie ein langes Protein, das sich durch die Zellwand zieht. Seine Form wird durch viele Atome stabilisiert, die sich gegenseitig mit ihren Elektronen anziehen oder abstoßen. Bindet nun ein kleines Molekül an einer bestimmten Stelle des Kanals, verändert es die Kräfteverteilung im Protein. Es ist, als würde man an einem Netz aus Magneten ein zusätzliches Magnetstück hängen: Nicht nur dort, wo es angehängt wird, verändert sich etwas, sondern die ganze Spannung im Netz verschiebt sich. Beim Protein bedeutet das: Die Struktur verformt sich, und der Kanal kann sich öffnen oder schließen. So steuert die Zelle mit allosterischen Effekten ihre Kanäle – kleine Moleküle wirken wie Auslöser für große Bewegungen.
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