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Die Zitronenbatterie – Warum Säure Strom möglich macht

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Steckt man zwei unterschiedliche Metalle, zum Beispiel einen Kupfer- und einen verzinkten Nagel, in eine Zitrone, entsteht eine kleine elektrische Spannung. Die Zitrone selbst liefert dabei nicht den Strom, sondern schafft die richtigen Bedingungen dafür. Der wichtigste Bestandteil ist die Säure im Zitronensaft.

Die Säure sorgt dafür, dass sich Teilchen im Inneren der Zitrone bewegen können. Sie ermöglicht, dass Elektronen von einem Metall zum anderen abgegeben werden. Ein Metall gibt dabei leichter Elektronen ab, während das andere sie besser aufnimmt. Ohne die Säure würden diese Elektronen nicht fließen können, weil die Metalle elektrisch voneinander getrennt wären. Die Zitronensäure wirkt also wie eine Art Vermittler, der den Ladungstransport erlaubt.

Wenn man die beiden Metalle außen mit einem Draht verbindet, entsteht ein einfacher Stromkreis, und die Elektronen beginnen zu wandern. Dieses System ist offen, die Stoffe reagieren direkt miteinander, und die Wirkung lässt mit der Zeit nach. Trotzdem zeigt das Experiment ein wichtiges Prinzip: Elektrischer Strom kann durch chemische Reaktionen entstehen, wenn eine geeignete Flüssigkeit die Bewegung der Elektronen ermöglicht.

Wenn ihr wissen wollt, wie genau dieses Prinzip in moderner Technik genutzt wird, dann kommt nächste Woche wieder zurück.

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