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Die Rutsche, warum du immer schneller wirst
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Stell dir vor, du sitzt ganz oben auf einer langen Rutsche. Am Anfang bewegst du dich noch gar nicht. In dem Moment, in dem du loslässt, geht es los: Erst rutschst du nur langsam, doch je weiter du nach unten kommst, desto schneller wirst du. Du merkst richtig, wie der Fahrtwind stärker wird und dein Bauch ein bisschen kribbelt. Das passiert, weil deine Geschwindigkeit mit jeder Sekunde zunimmt, du legst in der gleichen Zeit immer mehr Weg zurück.
In der Physik nennt man das Beschleunigung: Deine Geschwindigkeit vermehrt sich bei der Beschleunigung oder verringert sich bei der Bremsung pro vergehender Sekunde. Auf der Erde sorgt die Schwerkraft dafür, dass das beim Fallen oder Rutschen von allein passiert. Solange dich kaum etwas bremst, wirst du mit jeder Sekunde etwas schneller, je länger du also rutschst oder fällst, desto größer wird deine Geschwindigkeit. Genau das meint Beschleunigung: dass du pro Zeit immer schneller wirst und beim Bremsen eben immer langsamer.
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