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Der ICE im Schnellflug, wenn Züge lange Zeit fast gleich schnell rasen
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Stell dir vor, du sitzt im ICE, der auf einer Schnellstrecke unterwegs ist. Am Bahnhof steht der Zug noch, dann beginnt er zu beschleunigen: Du wirst leicht in den Sitz gedrückt, weil der Zug immer schneller wird. Nach einiger Zeit hat er seine Reisegeschwindigkeit erreicht, zum Beispiel 250 oder sogar 300 km/h. Ab dann fühlt es sich plötzlich wieder ruhig an. Der Zug fährt zwar extrem schnell, aber seine Geschwindigkeit bleibt jetzt ungefähr konstant, wie beim Tempomat-Auto, nur viel schneller.
Damit der ICE so schnell fahren kann, muss er zuerst eine Weile gleichmäßig beschleunigen. Das heißt, seine Geschwindigkeit nimmt in jeder Sekunde um ungefähr den gleichen Betrag zu. Wenn er die gewünschte Geschwindigkeit erreicht hat, bleibt sie dann möglichst gleich, solange keine Kurve, kein Bahnhof oder kein anderes Hindernis kommt. Auf der Anzeige im Waggon siehst du dann eine große Zahl, die sich kaum noch verändert. So erlebst du in einer einzigen Zugfahrt erst eine beschleunigte Bewegung und dann eine fast gleichförmige Bewegung, alles in einem echten Technik-Abenteuer vor deinem Fenster.
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