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Der Allosterische Effekt – Wie kleine Moleküle große Strukturen verändern
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Stell dir ein großes Molekül wie einen Haufen von Magnetkugeln vor, die alle zusammenhalten. Die Elektronen in den Atomen sind wie kleine Magnetfelder, die die ganze Struktur in einer bestimmten Form stabilisieren. Wenn jetzt ein kleines Molekül an einer Stelle andockt, bringt es seine eigenen Elektronen mit. Diese stoßen sich von den vorhandenen Elektronen ab oder ziehen sie an. Dadurch verschieben sich die Kräfte im ganzen Molekül, und plötzlich ordnen sich die Kugeln neu. Das große Molekül hat nun eine andere Form. Genau das ist der allosterische Effekt: Ein kleines Molekül bindet an einer Seite – und verändert dadurch die Gestalt und Eigenschaften des gesamten Moleküls. So etwas ist entscheidend dafür, dass Proteine in Zellen flexibel reagieren können.
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