Suche
Das schwebende Ei – Wie Salz die Dichte von Wasser verändert
ure>
Legt man ein rohes Ei vorsichtig in ein Glas mit normalem Leitungswasser, sinkt es sofort auf den Boden. Gibt man nun Schritt für Schritt Salz ins Wasser und rührt um, verändert sich etwas Entscheidendes. Irgendwann beginnt das Ei aufzusteigen, bis es schließlich im Wasser schwebt oder sogar an der Oberfläche bleibt. Das Ei selbst ist dabei genauso schwer wie vorher. Was sich verändert hat, ist das Wasser.
Durch das Salz wird das Wasser dichter. Das bedeutet, dass sich mehr Teilchen im selben Raum befinden. Je dichter eine Flüssigkeit ist, desto stärker ist der Auftrieb, den sie auf einen Gegenstand ausübt. Wenn die Dichte des Wassers groß genug ist, ist der Auftrieb stärker als die Gewichtskraft des Eis. Dann kann das Ei nicht mehr untergehen. Dieses Experiment zeigt, dass Schwimmen oder Sinken nicht allein vom Gewicht abhängt, sondern vom Verhältnis zwischen der Dichte eines Körpers und der Dichte der Flüssigkeit.
Wenn ihr wissen wollt, wo man dieses Prinzip nicht nur im Glas, sondern auch in der echten Welt beobachten kann, dann kommt nächste Woche wieder zurück.
Kommentare
Einen Kommentar schreiben